19. Oktober 2017
Zertifizierte Brustkrebszentren müssen klar definierte Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen.
 12. Oktober 2017
Mithilfe der TNM-Klassifikation kann das Stadium der Krebserkrankung bestimmt und so die Therapie besser geplant werden.
 29. August 2017
Einige Frauen haben ein besonders hohes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs, denn sie tragen eine Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen in sich.
 08. August 2017
Die Rehabilitation soll Patientinnen bei der Rückkehr in den Alltag und ggf. das Berufsleben unterstützen.
Stethoskop
Verdacht auf familiären Brustkrebs
Bei Verdacht auf familiären Brustkrebs besteht die Möglichkeit, einen Gentest in einem spezialisierten Zentrum durchführen zu lassen.
Brustkrebs

Verdacht auf familiären Brustkrebs

Bis heute sind die Ursachen, die zur Entstehung von Brustkrebs sowie Krebs im Allgemeinen führen, nicht abschließend geklärt. Trotz intensiver Forschungen weltweit ist nicht klar, warum es bei einigen Menschen zu Veränderungen bei der Zellteilung kommt und bei anderen nicht.

Genetische Faktoren für die Entstehung von Brustkrebs

Im speziellen Fall von Brustkrebs besteht die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen erblichen (genetischen) Faktoren und der Entstehung von Mammakarzinomen. Laut „Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ bestehen bei 20 bis 25 Prozent aller Brustkrebs-Patientinnen bereits Fälle von Brustkrebs in der Familie. Eine genetische Ursache kann daher nicht ausgeschlossen werden.

Die Gene, die in Zusammenhang mit dem Risiko von Brustkrebs stehen, werden BRCA1 und BRCA2 genannt. Die Abkürzung BRCA steht für das englische Wort für Brustkrebs Breast Cancer. Frauen mit Veränderungen in diesen Genen haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken.

Wann besteht ein Verdacht auf familiären Brustkrebs?

Die Leitlinie weist auf die Möglichkeit der individuellen Beratung in einem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs hin, wenn bestimmte familiäre Vorbelastungen bestehen. Die Beratung und die Durchführung eines BRCA-Gentests wird empfohlen, wenn in der Familie mindestens

  • drei Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt sind,
  • zwei Frauen im Laufe ihres Lebens erkrankt sind, davon eine vor ihrem 51. Lebensjahr,
  • eine Frau an Brustkrebs sowie eine weitere an Eierstockkrebs sind,
  • zwei Frauen an Eierstockkrebs erkrankt sind,
  • eine Frau an Brust- und Eierstockkrebs erkrankt ist,
  • eine Frau jünger als 35 Jahre an Brustkrebs erkrankt ist,
  • eine Frau jünger als 51 Jahre an bilateralem Brustkrebs erkrankt ist,
  • ein Mann an Brustkrebs sowie eine Frau an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind.

Sofern mindestes ein Kriterium erfüllt ist, kann ein sogenannter BRCA-Gentest Aufschluss darüber geben, ob eine Veränderung der Gene BRCA1 und/oder BRCA2 tatsächlich vorliegt. Der BRCA-Gentest darf nur in einem dafür vorgesehen spezialisierten Zentrum durchgeführt werden, in dem umfangreiche Vorgespräche sowie die Möglichkeit psychologischer Betreuung vorgesehen sind.

Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs

Solch spezialisierte Zentren sind in Deutschland an den Universitäten in Berlin, Düsseldorf, Dresden, Göttingen, Hannover, Kiel, Köln/Bonn, Leipzig, München, Münster, Regensburg, Tübingen, Ulm und Würzburg ansässig. Bei der Deutschen Krebshilfe finden Sie Adressen von Zentren für Familiären Brustkrebs.

Sabrina Mandel

 19. Oktober 2017
Zertifizierte Brustkrebszentren müssen klar definierte Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen.
 12. Oktober 2017
Mithilfe der TNM-Klassifikation kann das Stadium der Krebserkrankung bestimmt und so die Therapie besser geplant werden.
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Einige Frauen haben ein besonders hohes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs, denn sie tragen eine Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen in sich.
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Die Rehabilitation soll Patientinnen bei der Rückkehr in den Alltag und ggf. das Berufsleben unterstützen.