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Stethoskop
Selbstuntersuchung der Brust
Die Selbstuntersuchung der Brust ist eine individuelle Früherkennungsmaßnahme von Brustkrebs.
Brustkrebs

Selbstuntersuchung der Brust

In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einmal jährlich die Kosten für die fachärztliche Tastuntersuchung der Brust bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr. Diese Maßnahme gehört zur Früherkennung von Brustkrebs. Die behandelnden Gynäkologen sind zudem dazu angehalten, ihren Patientinnen eine aufklärende Anleitung zur selbstständigen Tastuntersuchung zu geben. Die Selbstuntersuchung der Brust sollte im Idealfall bereits ab dem 20. Lebensjahr von der Patientin durchgeführt werden.

Selbstuntersuchung der Brust – den eigenen Körper wahrnehmen

Das Binde- und Drüsengewebe der weiblichen Brust unterliegt ständig hormonell bedingten Schwankungen. So schwillt das Gewebe einige Tage vor dem Einsetzen der Menstruation an und es bilden sich teilweise Wassereinlagerungen. Auch die Lymphknoten sind von den weiblichen Geschlechtshormonen beeinflusst und können sich hart anfühlen oder bei Druck schmerzempfindlich reagieren.

Die Selbstuntersuchung der Brust dient deshalb nicht nur der Früherkennung von Brustkrebs, sondern auch der eigenen Wahrnehmung des Körpers. Je mehr eine Frau über die Veränderungen ihres Körpers während des Zyklus weiß, desto besser kann sie tatsächlich einschätzen, ob es sich um eine krankhafte Veränderung im Gewebe oder ein zyklisch bedingtes, ungefährliches Symptom handelt.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Für die Selbstuntersuchung der Brust empfehlen Gynäkologen, sich einen festen Tag im Monat auszusuchen. Bei Frauen vor der Menopause bietet sich ein Tag am Ende der Menstruation an. Während dieser Zeit ist das Brustgewebe sehr weich und Veränderungen lassen sich gut ertasten. Frauen nach der Menopause können einen Tag frei wählen, sollten allerdings auch einen bestimmten Zyklus einhalten.

Wie funktioniert die Selbstuntersuchung der Brust?

Um sich an das regelmäßige Abtasten zu gewöhnen, empfiehlt es sich, die Selbstuntersuchung in ein festes Ritual zu integrieren. Nach dem Duschen oder Baden ist die Haut weich, das Gewebe entspannt und kann beim Eincremen ideal kreisförmig mit den Fingerspitzen untersucht werden. Auch unter der Dusche beim Einseifen bietet sich eine gute Möglichkeit, um mit den Fingerspitzen sanft die Brust abzutasten.

Außer dem Abtasten sollte auch das Spiegelbild zur Selbstuntersuchung eingesetzt werden. Bei der Betrachtung der Brüste werden dabei die Arme zunächst seitlich entspannt hängen gelassen, anschließend über den Kopf gehoben und zum Abschluss in die Hüften gestemmt. Veränderungen können sich je nach Position der Arme zeigen und fallen meist auf, weil die sich Brüste voneinander unterscheiden.

Im Idealfall wird die erste Selbstuntersuchung der Brust mit dem behandelnden Gynäkologen durchgeführt. Bebilderte Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust.

Sabrina Mandel

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