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Am 14. Oktober 2002 wurde im festlichen Rahmen unsere erste Benefiz-Gala unter dem Motto "Die Katze hat sieben Leben - wir haben eins!" - Kampagne für eine optimale Versorgung bei Brustkrebs - begangen. Zu dieser hatte die Brustkrebs-Initiative Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Medien, Kunst und Kultur sowie Fachleute aus dem Gesundheitsbereich und Betroffene geladen.
Ziel der Veranstaltung war es zum einen, eine breite Öffentlichkeit auf die Belange von betroffenen Frauen aufmerksam zu machen. Zum anderen wollten wir die immer noch defizitäre Versorgungssituation in Deutschland thematisieren. Und es ist uns gelungen, prominente Unterstützung für unser Kampagnenstatement zu gewinnen! Bei unserer Gala wurde ein Kuratorium ins Leben gerufen, dem die im folgenden genannten Prominenten angehören. Sie werden als Multiplikatoren unserer Ziele tätig sein und so zur weiteren Enttabuisierung von Brustkrebs beitragen. |
 v.l.n.r.: Lisa Bassenge, Gitte Haenning, Dr. Annegret Bayerl (BKI), Ina Deter, Monika Butterbrod (BKI), Bärbel Schäfer © Katharina Mouratidi
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Den Vorsitz hat Frau Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, übernommen. Auf der Gala erläuterte sie ihr Engagement: "Wir haben nur ein Leben und wir greifen es mit beiden Händen. Das heißt nicht nur, wir packen zu, sondern wir halten es auch fest! Wir Frauen haben in den letzten Jahren klar gemacht, dass uns die Hälfte des Himmels nicht reicht. Wir wollen die Hälfte der Macht, von irdischen Genüssen und damit Lebensqualität. |
Die Forschung über präventive Mittel, im Bereich der Diagnostik, bei Behandlungsverfahren und in der Nachsorge muss besser werden - und das alles europaweit! Wir fordern mehr Qualität ein. Wir fordern ein Mammographie-Screening nach europäischen Richtlinien. Wir brauchen eine geschlechterdifferenzierte Gesundheitspolitik. Wir wollen, dass auch in der Betreuung die Förderung von Selbsthilfe und von bürgerschaftlichem Engagement stattfindet. Nicht zuletzt wollen wir alternative Vorsorge- und Behandlungsmethoden und interdisziplinäre Brustkrebszentren unterstützen. Jetzt!" |
 v.l.n.r.: Ulla Schmidt, Renate Künast und Bärbel Schäfer © Katharina Mouratidi
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Wir wollen die Hälfte der Erde jetzt, wir wollen jetzt leben. Wir haben nur ein Leben und deshalb fordern wir und fördern wir optimale Vorsorge, optimale Versorgung.
Weitere Politikerinnen, die sich in unserem Kuratorium engagieren, sind:
Frau Helga Kühn-Mengel, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD und Frau Dr. Eva Rühmkorf, MdB SPD. |
Auch für die Musikerin Ina Deter war klar, dass sie unsere Kampagne unterstützen würde, und zwar nicht nur mit ihrem Auftritt auf unserer ersten Benefiz-Gala: "Schluss mit den mittelalterlichen Zuständen! Wir wollen anständige Geräte. Wir wollen Ärzte, die die Bilder zu lesen verstehen. Und vor allem möchte ich, dass die Frauen den Mund aufmachen, dass sie den Mut haben, eine zweite oder dritte Meinung einzuholen."
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 Ina Deter © Katharina Mouratidi
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| Die Berliner Malerin Elvira Bach engagiert sich ebenfalls in unserem Kuratorium. |
 
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Wilfried Theißen-Boljahn © Katharina Mouratidi |
Herr Wilfried Theißen-Boljahn, Vorstand Trägergemeinschaft Stiftung "Gemeinsam Handeln-Paritätischer Stifterverbund in NRW", äußerte sich so zu seiner Motivation: "Wir geben in Deutschland viel Geld für unser Gesundheitswesen aus und trotzdem ist die Brustkrebssterblichkeit hier in Deutschland viel zu hoch." |
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Herr Dr. Thomas Decker, Mammazentrum Klinikum Berlin-Buch, sieht "Transparenz, europäische Leitlinien und Interdisziplinarität" als gemeinsames Ziel.
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Frau Dr. med. Anke Kleine-Tebbe, Oberärztin in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Charité Campus Virchow Klinikum: "In meiner langjährigen Tätigkeit als Frauenärztin stellt die Begleitung von Frauen mit Brustkrebs eine besondere Herausforderung dar. Ich möchte auch in Zukunft zur Verbesserung der Versorgung von Frauen mit Brustkrebs einen Beitrag leisten.  |

Dr. Anke Klein-Tebbe |
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Meine Bemühungen haben in den Aufbau des Brustzentrums Charité Berlin (Leitung: Prof. Dr. med. J.-U. Blohmer) gemündet, dessen stellvertretende Leiterin ich sein werde.
Ziel dieses Brustzentrums ist die auf Frauen konzentrierte, leitlinienkonforme, qualitätsgerechte, interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust. Die betroffenen Frauen sollen eine optimale Betreuung und persönliche Begleitung beim Diagnoseprozess erhalten.
Im Rahmen meiner Lehr- und Forschungstätigkeit kann ich auf wichtige Inhalte der Brustkrebsversorgung wie z.B. sozialpsychologische und psychosoziale Aspekte der Lebensqualität eingehen. Bei der Betreuung von Studenten und Ausbildung von Assistenten ist es mir wichtig, nicht nur Grundlagenforschung über Ursachen und Entstehung von Brustkrebs zu vermitteln, sondern ein Bewusstsein für die patientinnenorientierte, klinische und versorgungsrelevante Brustkrebsforschung zu schaffen.
Ich freue mich auf eine aktive Zusammenarbeit als Kuratoriumsmitglied in der Brustkrebs-Initiative und die Umsetzung der Ziele, die den Bedürfnissen der betroffenen Frauen mit Brustkrebs gerecht werden."
Weiterhin freuen wir uns über prominente Unterstützung durch:
Herrn Dr. Ellis Huber, Vorstandsmitglied der Securvita
Frau Dr. Angela Spelsberg, Tumorzentrum Aachen
Frau Anne Klein, Senatorin a.D., Rechtsanwältin und Notarin
Herr Prof. Dr. Dr. Karl W. Lauterbach, Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie, Universität Köln |
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